Für die Hilfsgruppe Auto-Scheiben geputzt

Beim Scheibenwaschen am Lkw ging es hoch hinaus.

Anlässlich des Erntedankfestes in Rupperath nahmen Kathi und Willi Greuel den Scheck über 725 Euro entgegen.

Bad Münstereifel Bürgermeisterin Sabine Preiser-Marian postete das Foto von der Scheckübergabe.

Manfred Glasacher (links) aus Kkommern übergab Willi Greuel eine Spende von über 3000 Euro. Foto: Reiner Züll

Beim Stammtisch positive Bianz gezogen – 204.000 Euro Einnahmen

und 200.00 Euro Ausgaben – Manfred Glasmacher aus Kommern spendete 

den Erlös des Sommerfestes – Nächstes Jahr Open-Air-Oldienacht in Urft

Kall/Roggendorf/Rupperath – Bei den letzten beiden Zusammenkünften der Mitglieder der Kaller Hilfsgruppe Eifel zog Vorsitzender Willi Greuel eine positive Spendenbilanz. In den ersten neun Monaten des Jahres seien rund 204.000 Euro auf die Konten des Förderkreises geflossen. Die Ausgaben in diesem Zeitraum seien mit rund 200.000 fast gleich hoch gewesen.

Weitere Großveranstaltungen deren Erlöse an die Hilfsgruppe gehen, ständen bevor, so dass der Verein allen Verpflichtungen nachkommen könne. Auch die Mitglieder der Hilfsgruppe selbst seien Finanzierungs-Garanten. Sie hätten für dieses Jahr 15.716 Euro an Mitgliedsbeiträgen eingebracht.

Wie Willi Greuel berichtete, sei das Oktoberfest des Schmalzler-Fanclubs aus Lorbach zugunsten der Hilfsgruppe ein toller Erfolg gewesen. Man müsse den Organisatoren mehr als dankbar sein. Im nächsten Jahr finde das Oktoberfest zum zehnten Mal statt. Auch das Familienfest bei der Firma Brucker in Kall sei von vielen Menschen besucht worden.

Greuel kündigte an, dass das  Familienfest, das in diesem Jahr erstmals auf dem Gelände des Jugendgästehauses Dalbenden stattgefunden hat,  im nächsten Jahr am Sonntag, 24. Juni, wiederholt werde. Es sei geplant, zwei Tage zuvor, am Freitag, 22. Juni, eine Open-Air-Oldienacht zu veranstalten. Mit dem Kreis Euskirchen gemeinsam habe man bereits eine Lösung wegen der Bereitstellung von Parkmöglichkeiten gefunden.

Der Vorsitzende berichtete von einem großen Sommerfest, dass die Kommerner Firma Glasmacher & Söhne in diesem Jahr für die Hilfsgruppe veranstaltet habe. Letztes Jahr sei der Erlös an die Kommerner Flutopfer-Hilfe gegangen. Den ganzen Tag über habe auf dem Firmengelände  ein buntes Unterhaltungsprogramm stattgefunden. Zahlreiche andere Firmen hätten sich als Sponsor betätigt. Die Glasmacher-Belegschaft hatte ihr ganzes Trinkgeld in Höhe von 200 Euro ebenfalls in den Spendentopf gesteckt.

Einen Erlös von 3125 Euro überreichte Firmenchef Manfred Glasmacher

an Hilfsgruppen-Chef Willi Greuel. Im nächsten Jahr, so Glasmacher, feiere die Firma mit dem sechsten Sommerfest ihr 40-jähriges Bestehen. Auch dieser Erlös soll dann der Hilfsgruppe zufließen.

Weitere 2000 Euro bekam die Hilfsgruppe von der Kommerner Autovermietung Weber, die ein Wohnzimmerkonzert von Brings ersteigert hatte. Den Erlös des Konzertes spendete Willi Weber nun der Hilfsgruppe. Die Sparda-Bank Euskirchen übergab der Hilfsgruppe 2500 Euro, von der VR-Bank Nordeifel habe die Hilfsgruppe 1000 Euro bekommen.

Den Mitgliedern der Hilfsgruppe berichtete Willi Greuel von weiteren Spenden: Eine Geldstrafe in Höhe von 2000 musste ein Mann an die Hilfsgruppe überwiesen, der vom Bonner Landgericht dazu verdonnert worden war. Das Konzert der Beatles Forever Band zugunsten der Hilfsgruppe auf dem Dach des Kaufhofs in Euskirchen, so Greuel, habe  einen Erlös von 2355 Euro erbracht. Die Bundeswehr Mechernich habe dem Verein 500 Euro zukommen lassen.

Mehrere Geburtstagskinder hätten anlässlich ihrer privaten Feiern auf Geschenke verzichtet und dafür um Spenden für die Kinderkrebshilfe gebeten. Diese Geburtstags- oder Jubiläumsspenden hätten mit mehreren tausend Euro zu Buche geschlagen.

750 Euro spendete die Mechernicher Firma mcchip-dkr GmbH & Co. KG, die anlässlich ihres Sommerfestes eine Tombola zugunsten der Hilfsgruppe Eifel veranstaltet hatte. Der Kulturkreis Strempt überwies 590 Euro auf das Hilfsgruppen-Konto. 550 Euro spendete Daniel Aigner vom Euskirchener Sportgeschäft „Runners Point“.

Der Club der Köche Nordeifel und die VSR-Sektion hatten 460 Euro überwiesen, die bei einer Aktion anlässlich der Lehrlingslossprechung in Vettweiß-Disternich zusammen gekommen waren. Und auch das Wirtschaftsgymnasium des Berufskollegs Kall überwies der Hilfsgruppe einen Spendenbetrag von 260 Euro.

Die Vorschuldrachen der Kita Bergweiler bei Wittlich überwiesen 150 Euro, den gleichen Betrag spendete die Katholische Frauengemeinschaft aus Bad Münstereifel.  Auch eine Gruppe Kevelaer-Wallfahrer ließen der Kaller Kinderkrebshilfe 100 Euro zukommen. Nachdem sich der Jugendclub Wahlen aufgelöst hat, spendeten die Jugendlichen das restliche Clubvermögen von 661 Euro  an die Hilfsgruppe.

Eine Spende von 950 Euro bekam die Hilfsgruppe auch von der IG Metall Bonn-Rhein-Sieg-Kreis. Die Gewerkschaft hatte im Januar und Februar ene bundesweite Beschäftigungsbefragung durchgeführt und für jeden ausgefüllten Fragebogen einen Euro für soziale Projekte in den jeweiligen Regionen gespendet. Für die Region Bonn-Rhein-Sieg kamen somit 950 Euro zusammen. Der Ortsvorstand der Gewerkschaft entschied sich dann, das Geld an die Hilfsgruppe Eifel zu spenden.

Über eine spezielle wie auch traditionelle Spendenaktion von Jugendlichen aus Rupperath berichtete Willi Greuel. Jungen und Mädchen der Katholischen Jungen Gemeinde (KJG) St. Peter hätten auch in diesem Jahr in Bad Münstereifel eine Auto-Waschaktion veranstaltet. Dabei wurden  die Scheiben der Fahrzeuge auf dem Rewe-Parkplatz und an der angrenzenden Tankstelle Ferber von den Jugendlichen geputzt. Die zwölf Aktivisten und deren Leiter baten die Fahrer, unter dem Motto „Kleine Spende klare Sicht“, um eine Spende für die Hilfsgruppe Eifel. Greuel: „Die KJG führt diese Aktion jährlich durch, wobei sie kräftig von der Crew der Tankstelle Ferber unterstützt wird“. 725 Euro Spenden seien dabei zusammen gekommen. Beim Erntedankfest Anfang Oktober in Rupperath habe er das Geld von den Jugendlichen im Beisein von Bürgermeisterin Sabina Preiser arian offiziell überreicht bekommen, berichtete Willi Greuel.                                                                                                                            (Reiner Züll)