Hilfsgruppe Eifel zog positive Bilanz

Denise Braun-Bohsem (rechts) aus Nemmenich übergibt beim Stammtisch der Hilfsgruppe die Spende an Marlene Handels-Schmidt. Foto: Reiner Züll

Kamen mit einer 670-Euro-Spende zum Stammtisch. Von links: Gitta Masucci, Verena Vogt und Ruth Lomar aus Schweinheim. Foto: Reiner Züll

Brachten den 629,85 Euro Erlös vom Stotzheimer Vielfarben-Festival nach Roggendorf. Guido Maasen (rechts) und Hubert Jost. Foto: Reiner Züll

 

Für die Junggesellen aus Kallmuth überreichte Martin Stoffels den Betrag von 1350 Euro an Hilfsgruppen-Mitglied Karin Teichmann. Foto: Reiner Züll

Eine lange Spendenliste zum Jahreswechsel – Firmen, Vereine,

Privatleute und Geburtstagskinder als Wohntäter – Ausgaben von 

314.000 Euro standen letztes Jahr Einnahmen von 328.000 Euro

gegenüber – Greuel: Der Eifeler Bevölkerumg unendlich dankbar

Zum Beginn des neuen Jahres zog Willi Greuel, der Vorsitzende der Hilfsgruppe Eifel, eine positive Bilanz über das Spendenaufkommen im letzten Jahr. Bei ersten Monatstreffen der Mitglieder im Restaurant Zagreb in Roggendorf legte Greuel imposante Zahlen auf den Tisch.  Im Jahr 2017 habe die Hilfsgruppe ein Spendenaufkommen von rund 328.000 Euro verbuchen können. Das sei zwar rund 20.000 Euro weniger als im Vorjahr, aber dennoch eine stolze Summe. Die Ausgaben hätten im gleichen Zeitraum 314.000 Euro betragen.

Mehrere Spender übergaben Geld oder Schecks persönlich beim Treffen der Hilfsgruppe in Roggendorf. Denise Braun-Bohsem aus Zülpich Nemmenich überbrachte eine Spende von 550 Euro, die beim Kinderbasar in der Schützenhalle zusammengekommen waren. Seit 2013 würden 15 Prozent der Basar-Einnahmen von den Ausstellern für einen guten Zweck gespendet.

Aus Schweinheim waren Verena Vogt, Ruth Lohmar und Gitta Masucci zum Stammtisch gekommen, um eine Spende von 670 Euro zu übergaben. Das Geld war der Erlös eines kleinen Weihnachtsmarktes, den 14 Frauen aus dem Ort seit zwei Jahren veranstalten.

Stolze 1350 Euro übergaben Jugendliche des Junggesellenvereins Kallmuth, die besonders treue Spender für die Hilfsgruppe sind und die  seit Jahren den Erlös des Allerseelen-Singens, auch „Brabbeln“ genannt, an die Hilfsgruppe spenden. Der jetzige Betrag von 1350 Euro war der Erlös der letzten  beiden Jahre, berichtete Martin Stoffels.

629,85 Euro brachten Guido Maassen und Hubert Jost nach Roggendorf. Dieses Geld war beim Viel-Farben-Festival am 24. November im Stotzheimer otel Klosterhof zusammengekommen. Hotel Klosterhof zusammengekommen. Mehrere Bands und Künstler hätten sich bei diesem Festival der Kulturen in den Dienst der guten Sache gestellt, berichtete Mitorganisator Guido Maassen von der Euskirchener „Spandau“-Band, die das Fest initiiert hatte.

Wie Willi Greuel im Beisein der Gäste berichtete, sei im November und Dezember kurz vor Weihnachten stets das größte Spendenaufkommen zu verzeichnen. 104.000 Euro (rund ein Drittel der gesamten Jahressumme)  seien in diesen beiden Monaten von Firmen, Organisationen, Privatleuten oder Vereinen gespendet worden.

Lang war die Liste der Spender, die Greuel beim Stammtisch verkündete. Die beiden dicksten Brocken dabei waren jeweils 10.000 Euro von der Floisdorfer Tiefbaufirma Hubert & Peter Schilles und des Lorbacher Schmalzler-Fanklubs, der den Erlös des Oktoberfests spendete. 3000 Euro bekam die Hilfsgruppe von der Mechernich Elektro-Firma Hamacher, die Belegschaft des Hellenthaler Schoeller-Werkes hatte 2513 Euro für den Kaller Förderkreis gesammelt. Das Schoeller-Werk selbst spendete weitere 1000 Euro. Der Pfarreirat aus Lommersdorf stiftete den Erlös des Weihnachtsmarktes in Höhe von 2500 Euro.

2150 Euro hatte Ursula Brüggemann aus Euskirchen überwiesen, die anlässlich ihres Geburtstages auf Geschenke verzichtet hatte. Die Hellenthaler Firma Holtec überwies eine Spende von 1800 Euro. Jeweils 1500 Euro bekam die Hilfsgruppe von der Euskirchener Firma Ycos Yves Colliard Software, der Maschinenbau-Firma EBM aus Euskirchen, dem Mechernicher Krematorium Rhein-Erft sowie von einem anonymen Spender vom Niederrhein.

Eine Azubi-Aktion im Mechernicher Rewe-Markt erbrachte einen Erlös von 1800 Euro. Die Gelsenkirchener Oldieband  „Magic Touch“ hatte ein Weihnachtskonzert gespielt und den Erlös in Höhe von 1200 Euro an die Hilfsgruppe gespendet.

Je 1000 Euro überwiesen der Oldtimer-Teile-Handel Küpper aus Vlatten, die Grundschule Kuchenheim vom Erlös des Sponsorenlaufes, die Hellenthaler Firma Gölz, die Mechernicher MüFra Werkzeugmaschinen GmbH und die Holzheimer Familie Josef Zimmermann.  777 Euro spendeten Kinderliedersänger Uwe Reetz, das Gemünder Ingenieurbüro Gotthardt & Knipper 750 Euro. Der Junggesellenverein aus Brandscheid spendete 700 Euro vom Glühweinverkauf.  1520 Euro überwies der Autoverleih Buchbinder aus Düren.

Als weitere Spendeneingänge in Höhe von 500 Euro nannte Willi Greuel die Marientaler Pappenfabrik Gemünd, die Hosteler Firma Bastian Felser, die Mertens Transport GmbH aus Schleiden, die Kurth-Autokrane GmbH aus Blankenheim sowie die Mechernicher Sander Deko-Design GmbH. Die Kaller Bastelgruppe mit Roswitha Schreiber, Monika Quattelbaum und Marianne Werner hatten für den Gemünder Weihnachtsmarkt gebastelt und den Erlös von 490 Euro gespendet. 480 Euro wurden von den Mitarbeitern des Nationalparks Eifel und der Zentrale des Landesbetriebes Wald und Holz NRW überwiesen. Auch der Kreis Euskirchen tat Gutes: Von dort wurden 682 Euro überwiesen – die Aufwandsentschädigung für ein Wegegutachten zum Projekt „Wanderwelt der Zukunft“.

Spenden bekam die Hilfsgruppe auch von der Gemeinde Kall, der Katholischen Frauengemeinschaft Rheder und der Farbenwelt Eßer & Wesseling aus Euskirchen (je 400 Euro), von der Kaller Kunststoff Technik GmbH (300 Euro), vom Junggesellenverein „Humor“ aus Enzen (225 Euro).Mehrere tausend Euro, so Willi Greuel, sei durch private Überweisungen und kleinere Spenden hinzugekommen. Greuel: „Wir sind der Eifeler Bevölkerung, den Firmen und Vereinen unendlich dankbar“. (Reiner Züll)