547 Euro-Spende nach Weihnachtsbaum-Verkauf

Spontane Aktion von „Blumen Geschwind“ in Kall kurz vor Weihnachten für die Hilfsgruppe

Eifel – Große Akzeptanz bei der Kundschaft gefunden – Wiederholung  in diesem Jahr

Eine Spende in Höhe von 547 Euro  überreichte Christoph Geschwind (rechts) an Peter Berbuir von der Hilfsgruppe Eifel. Foto: Reiner Züll

Kall – Auf eine recht große Resonanz gestoßen ist der Weihnachtsbaum-Verkauf des Kaller Blumengeschäftes Christoph Geschwind zugunsten der Hilfsgruppe Eifel im Dezember. Obwohl die Aktion Mitte Dezember nur gut eine Woche auf dem Vorplatz des Kaller Rewe-Centers lief, konnte Christoph Geschwind jetzt einen Reinerlös von 547 Euro an Peter Berbuir von der Hilfsgruppe Eifel übergeben.

In den Wochen vor Weihnachten hatte Geschwind auch in seinem Geschäft im Kaller Rewe-Center Lose für die große Weihnachts-Tombola verkauft, die seit vielen Jahren von Marktmanager Rudi Hannes im Rewe-Center veranstaltet wird.  Nachdem die Tombola beendet war und die Gewinner gezogen waren, kam Geschwind die spontane Idee, auch selbst eine Aktion für die Hilfsgruppe zu starten.  In Belgien orderte er Weihnachtsbäume, die er innerhalb weniger Tage zugunsten der Hilfsgruppe verkaufte.

Bei der Übergabe der Geldspende an Peter Berbuir sprach Geschwind von einer großen Akzeptanz der Kundschaft für die Aktion zugunsten der Hilfsgruppe. „Wir werden im nächsten Jahr den Baumverkauf wieder für die Hilfsgruppe starten“, versicherte der Blumenfachmann. Habe man im Dezember die Aktion spontan angesetzt, so werde man sie vor dem diesjährigen Weihnachtsfest professioneller vorbereiten und mehr Bäume ordern, um den Erlös für die Kaller Kinderkrebshilfe noch zu steigern. Dann werde auch sein belgischer Baumlieferant mitmachen. Der habe ihm versprochen, einige Bäume kostenfrei zu liefern.

Geschwind war bei Übergabe froh, dennoch den Betrag von 547 Euro übergeben zu können. Hilfsgruppen-Mitglied Peter Berbuir berichtete, dass man das Geld für die Mitfinanzierung eines neuen Elternhauses an der Bonner Uniklinik verwenden werde. In diesem Haus können Eltern wohnen, deren krebskranke Kinder in der Uni-Klinik behandelt würden.